Pflichtversicherung · Stand April 2026

Hundehaftpflicht
Versicherung 2026

Übersicht aller Hundehaftpflichtversicherungen auf dem deutschen Markt. Die Hundehaftpflicht ist in sechs Bundesländern gesetzliche Pflicht – und schützt dich vor teuren Schäden, die dein Hund Dritten zufügt.

In welchen Bundesländern ist Hundehaftpflicht Pflicht?

Die Regelung ist in Deutschland Ländersache. In manchen Bundesländern muss jeder Hund versichert werden, in anderen nur sogenannte Listenhunde.

Pflicht für ALLE Hunde

BerlinHamburgNiedersachsenSachsen-AnhaltSchleswig-HolsteinThüringen

Pflicht nur für Listenhunde / als gefährlich eingestufte Hunde

Baden-WürttembergBayernBrandenburgBremenHessenMecklenburg-VorpommernNordrhein-WestfalenRheinland-PfalzSaarlandSachsen

Mehr zu Rasselisten und Hundegesetzen: Hundegesetze Deutschland ›

Hundehaftpflicht-Anbieter im Vergleich

Alle Tarife mit Deckungssumme, Jahresbeitrag und Selbstbeteiligung im direkten Überblick. Alle Tarife enthalten Mietsachschäden und sind auch für Listenhunde abschließbar.

Anbieter Tarif Deckungssumme Beitrag SB Mietsachen Listenhunde
HanseMerkur Hundehaftpflicht 20 Mio. € 55 €/Jahr* 0 €
Allianz Hundehaftpflicht Premium 50 Mio. € 75 €/Jahr* 0 €
AGILA Hundehaftpflicht Komfort 10 Mio. € 59 €/Jahr* 80 €
AGILA Hundehaftpflicht Premium 30 Mio. € 89 €/Jahr* 0 €
Uelzener Hundehaftpflicht 5 Mio. € 77 €/Jahr* 150 €
Uelzener Hundehaftpflicht Premium 20 Mio. € 99 €/Jahr* 0 €
Barmenia Hundehaftpflicht Komfort 15 Mio. € 62 €/Jahr* 0 €
Gothaer Hundehaftpflicht 20 Mio. € 68 €/Jahr* 0 €
Helvetia Hundehaftpflicht Komfort 10 Mio. € 65 €/Jahr* 0 €
GHV Hundehaftpflicht 10 Mio. € 60 €/Jahr* 0 €
petolo Hundehaftpflicht 15 Mio. € 58 €/Jahr* 0 €

Hinweis: Beiträge sind Mindestpreise und können bei Listenhunden oder speziellen Rassen höher ausfallen.

Beiträge sind tarifabhängig. Endpreis individuell nach Alter, Gesundheit und Berufsgruppe. Die genannten Werte sind unverbindliche Beispiele.

Was bedeuten die Leistungsmerkmale?

Die wichtigsten Begriffe rund um die Hundehaftpflicht kurz erklärt.

Deckungssumme

Maximaler Betrag, den die Versicherung bei einem Schadensfall zahlt. Empfohlen: mindestens 10 Mio. €, da Personenschäden extrem teuer werden können.

Mietsachschäden

Schutz vor Schäden an gemieteten Immobilien (Mietwohnung, Ferienhaus) – z. B. zerkratzte Böden oder beschädigte Einbauten.

Auslandsschutz

Versicherungsschutz auch im Ausland, meist zeitlich begrenzt auf 6 – 12 Monate pro Reise.

Listenhunde

Hunde, die in bestimmten Bundesländern als gefährlich eingestuft sind (z. B. Pitbull, Staffordshire Terrier). Erhöhte Beiträge oder Sonderregeln möglich.

Selbstbeteiligung

Betrag, den der Versicherungsnehmer bei jedem Schadensfall selbst trägt. 0 € ist ideal.

Unsere Empfehlungen

Die besten Tarife nach Einsatzzweck und Bedarf.

Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
HanseMerkur Hundehaftpflicht
Ca. 55 €/Jahr*, 20 Mio. € Deckungssumme, keine Selbstbeteiligung.
Höchste Deckung
Allianz Hundehaftpflicht Premium
50 Mio. € Deckungssumme, keine Selbstbeteiligung – maximaler Schutz bei Extremfällen.
Günstiger Einstieg
petolo Hundehaftpflicht
Ca. 58 €/Jahr*, 15 Mio. € Deckung und keine Selbstbeteiligung.

Häufige Fragen zur Hundehaftpflicht

Die wichtigsten Antworten auf einen Blick.

Ist die Hundehaftpflicht in Deutschland Pflicht?

In sechs Bundesländern gilt die Hundehaftpflicht für ALLE Hunde (Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen). In den übrigen Bundesländern ist sie für Listenhunde bzw. als gefährlich eingestufte Hunde Pflicht. Unabhängig davon ist der Abschluss dringend empfohlen – ein einziger Personenschaden kann ruinös sein.

Wie hoch sollte die Deckungssumme sein?

Wir empfehlen mindestens 10 Millionen Euro Deckungssumme. Besser sind 20 – 50 Millionen Euro. Personenschäden können schnell in die Millionen gehen, z. B. wenn ein Hund einen Verkehrsunfall mit Schwerverletzten auslöst.

Was deckt die Hundehaftpflicht ab?

Personenschäden (Verletzungen von Menschen), Sachschäden (beschädigte Gegenstände), Vermögensschäden (z. B. Verdienstausfall), Mietsachschäden (beschädigte Mietwohnungen) und oft auch Schäden im Ausland. Nicht versichert sind Schäden, die du selbst oder Familienmitglieder erleiden, sowie vorsätzlich verursachte Schäden.

Sind Listenhunde teurer versicherbar?

Ja, bei einigen Versicherern zahlen Halter sogenannter Listenhunde einen Aufpreis. HanseMerkur z. B. berechnet rund 35 € Aufschlag pro Jahr. Einige Anbieter lehnen Listenhunde ganz ab – informiere dich daher immer, bevor du einen Tarif abschließt.

Was passiert bei Mietsachschäden?

Gute Tarife decken Schäden an gemieteten Immobilien (Kratzer im Parkett, zerstörte Tapeten, beschädigte Einbauküche). Achte darauf, dass "Mietsachschäden" explizit im Tarif eingeschlossen sind – besonders wenn du in einer Mietwohnung lebst oder im Ferienhaus Urlaub machst.

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