Parodontalerkrankung

Zahnheilkunde80% HäufigkeitAlter: 2-15 JahrePrognose: Gut

Überblick

Die Parodontalerkrankung ist die häufigste Erkrankung beim Hund überhaupt - über 80% aller Hunde ab 3 Jahren zeigen Anzeichen. Sie beginnt mit Zahnbelag (Plaque), der sich zu Zahnstein verhärtet und zu Gingivitis (Zahnfleischentzündung) und Parodontitis (Zerstörung des Zahnhalteapparats) führt. Unbehandelt kann sie zu Zahnverlust, Schmerzen und systemischen Komplikationen (Herz, Niere, Leber) führen. Kleine Rassen sind überproportional betroffen.

Symptome

Mundgeruch (Halitosis)Zahnstein (gelb-braune Ablagerungen)Zahnfleischroetung und -blutungZahnfleischrückgangLockere ZaehneSchwierigkeiten beim FressenSpeichelnNasenausfluss (bei Oronasalfistel)Kieferfraktur (bei schwerer Parodontitis kleiner Rassen)

Betroffene Rassen

Diagnose

  • Zahnärztliche Untersuchung unter Narkose
  • Dentales Roentgen
  • Sondierung der Zahntaschen
  • Klinische Untersuchung

Behandlung

Konservativ

  • Professionelle Zahnreinigung (unter Narkose)
  • Haeusliche Zahnpflege (Zaehneputzen)

Chirurgisch

  • Zahnextraktion
  • Parodontalchirurgie
  • Oronasalfistel-Verschluss

Medikamentös

  • Antibiotika (Clindamycin, Metronidazol)
  • Analgesie
  • Doxycyclin-Gel (lokal)

Behandlungskosten

200 – 2000 €
Geschätzte Gesamtkosten

Prävention

  • Taegliches Zaehneputzen
  • Zahnpflegekauartikel (VOHC-zertifiziert)
  • Regelmäßige professionelle Zahnreinigung
  • Wasseradditiva
  • Dental-Spezialfutter

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