Wobbler-Syndrom (Zervikale Spondylomyelopathie)

Neurologie0.8% HäufigkeitAlter: 3-9 JahrePrognose: Vorsichtig

Überblick

Das Wobbler-Syndrom ist eine Erkrankung der Halswirbelsaeule, bei der es durch Kompression des Rückenmarks zu Ganganomalien kommt. Man unterscheidet zwei Hauptformen: die diskusbasierte Form (bei grossen Rassen wie Dobermann, mittleres bis aelteres Alter) und die knoechenbasierte Form (bei Riesenrassen wie Deutsche Dogge, junges Alter). Der Name 'Wobbler' stammt vom typischen schwankenden Gang der betroffenen Hunde.

Symptome

Schwankender Gang (Ataxie der Hinterhand)Steifer Gang der VorderhandNackenschmerzenSchwaeche in allen vier GliedmassenMuskelatrophie VordergliedmassenStolpern und StützenKnickfussung (Propriozeptionsdefizit)

Betroffene Rassen

Diagnose

  • MRT (Goldstandard)
  • CT
  • Myelographie
  • Neurologische Untersuchung

Behandlung

Konservativ

  • Brustgeschirr (kein Halsband)
  • Eingeschraenkte Aktivitaet
  • Physiotherapie

Chirurgisch

  • Ventral Slot
  • Distraction-Fusion (Wirbelsaeulenstabilisierung)
  • Dorsale Laminektomie

Medikamentös

  • Glukokortikoide (kurzzeitig)
  • NSAIDs
  • Gabapentin
  • Muskelrelaxantien

Behandlungskosten

1500 – 8000 €
Geschätzte Gesamtkosten

Prävention

  • Zuchtauswahl
  • Kontrolliertes Wachstum bei Riesenrassen
  • Brustgeschirr statt Halsband

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