Leptospirose
Überblick
Die Leptospirose ist eine bakterielle Zoonose, verursacht durch Spirochaeten der Gattung Leptospira. Die Übertragung erfolgt über kontaminierten Urin (besonders von Ratten und Mäusen) oder stehendes Wasser. Die Erkrankung kann Leber und Nieren schwer schädigen. In den letzten Jahren wurde eine Zunahme der Fälle beobachtet, teils durch neue Serovare, die nicht durch die bisherigen Impfstoffe abgedeckt werden. Die Leptospirose ist eine wichtige Zoonose.
Symptome
FieberErbrechenDurchfallLethargie und AnorexiePolyurie/Polydipsie oder AnurieIkterus (Gelbsucht)MuskelschmerzenBlutungsneigungNierenversagenLeberversagen
Betroffene Rassen
Diagnose
- MAT (Mikroagglutinationstest) - Goldstandard
- PCR (Blut, Urin)
- Blutchemie (Nieren-, Leberwerte)
- Urinuntersuchung
- Blutbild (Thrombozytopenie)
Behandlung
Konservativ
- Intensive Fluessigkeitstherapie
- Unterstützende Behandlung
- Dialyse (bei schwerem Nierenversagen)
Medikamentös
- Doxycyclin (Mittel der Wahl, 14 Tage)
- Ampicillin (in akuter Phase)
- Antiemetika
- Magenulkusprophylaxe
Behandlungskosten
1500 – 8000 €
Geschätzte Gesamtkosten
Prävention
- Impfung (4-Serovar-Impfstoff: L4)
- Jaehrliche Auffrischung
- Kontakt mit stehendem Wasser vermeiden
- Rattenbekämpfung
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