Leishmaniose
Überblick
Die canine Leishmaniose ist eine durch Sandmuecken (Phlebotomus spp.) übertragene parasitaere Erkrankung, verursacht durch Leishmania infantum. Sie ist im Mittelmeerraum, Nahen Osten und Suedamerika endemisch und gewinnt durch Reise- und Importhunde zunehmend an Bedeutung in Mitteleuropa. Die Erkrankung kann viszerale und kutane Formen annehmen und ist chronisch mit Phasen der Remission und Exazerbation. Eine vollstaendige Heilung ist nicht möglich.
Symptome
Hautveränderungen (Schuppung, Alopezie, Ulzera)Onychogrypose (überlange Krallen)GewichtsverlustLymphknotenschwellungEpistaxis (Nasenbluten)Augenveränderungen (Uveitis, Keratokonjunktivitis)NiereninsuffizienzLahmheit (Polyarthritis)MuskelatrophieFieber
Betroffene Rassen
Diagnose
- Serologie (IFAT, ELISA)
- PCR (Knochenmark, Lymphknoten, Blut)
- Zytologie (Knochenmark- oder Lymphknoten-Aspiration)
- Proteinelektrophorese
- Urinuntersuchung (UPC-Ratio)
Behandlung
Konservativ
- Lebenslange Kontrolle notwendig
- Proteinreiche Nierendiaet bei Nierenbeteiligung
Medikamentös
- Miltefosin (Milteforan)
- Meglumin-Antimonat (Glucantime)
- Allopurinol (Langzeittherapie)
- Domperidon (immunstimulierend)
Behandlungskosten
150 – 3000 €
Geschätzte Gesamtkosten
Prävention
- Sandmueckenschutz (Deltamethrin-Halsbänder, Permethrin-Spot-on)
- Impfung (Letifend, CaniLeish)
- Vermeidung von Daemmerungsexpositionen in endemischen Gebieten
- Reiseprophylaxe
Einfach. Persönlich. Digital.
100+ Versicherer im Vergleich. Kostenlos, ungebunden, immer an deiner Seite. Wir beraten dich als ungebundener Versicherungsmakler nach §34d Abs. 1 Nr. 2 GewO – vergütet über die Courtage der Versicherer.
- Berufsunfähigkeit
- Haftpflicht
- Altersvorsorge
- Krankenversicherung
- Rechtsschutz
- und mehr