Hypothyreose (Schilddruesenunterfunktion)

Endokrinologie3% HäufigkeitAlter: 4-10 JahrePrognose: Sehr gut

Überblick

Die Hypothyreose ist die häufigste endokrine Erkrankung beim Hund. In über 95% der Fälle handelt es sich um eine primäre Hypothyreose, verursacht durch lymphozytaere Thyreoiditis (autoimmun) oder idiopathische Schilddruesenatrophie. Die Erkrankung führt zu einem Mangel an Schilddruesenhormonen (T4, T3), was den gesamten Stoffwechsel verlangsamt. Die Diagnose ist komplex, da viele Faktoren die Schilddruesenwerte beeinflussen können.

Symptome

Gewichtszunahme ohne erhöhte FutteraufnahmeLethargie und TraegheitKaelteintoleranzBilaterale symmetrische AlopezieVerdickung der Haut (Myxoedem)HyperpigmentierungTragische GesichtszuegeBradykardieReproduktionsstörungenPeriphere Neuropathie

Betroffene Rassen

Diagnose

  • Gesamt-T4 (Screening)
  • Freies T4 (Equilibriumdialyse)
  • TSH
  • Thyreoglobulin-Autoantikörper (TgAA)
  • Blutbild (nicht-regenerative Anaemie, Hypercholesterinaemie)

Behandlung

Konservativ

  • Lebenslaengliche Schilddruesenhormonsubstitution

Medikamentös

  • Levothyroxin (L-Thyroxin) 0.02 mg/kg 2x taeglich
  • Dosisanpassung nach 6-8 Wochen Blutwertkontrolle

Behandlungskosten

200 – 800 €
Geschätzte Gesamtkosten

Prävention

  • Zuchtauswahl
  • Regelmäßige Gesundheitschecks
  • TgAA-Screening bei Risikorassen

Ist dein Hund gefährdet?

Finde heraus, ob dein Hund ein erhöhtes Risiko für Hypothyreose (Schilddruesenunterfunktion) hat und wie du ihn optimal absichern kannst.

Ungebundener Versicherungsmakler

Einfach. Persönlich. Digital.

100+ Versicherer im Vergleich. Kostenlos, ungebunden, immer an deiner Seite. Wir beraten dich als ungebundener Versicherungsmakler nach §34d Abs. 1 Nr. 2 GewO – vergütet über die Courtage der Versicherer.

  • Berufsunfähigkeit
  • Haftpflicht
  • Altersvorsorge
  • Krankenversicherung
  • Rechtsschutz
  • und mehr