Schilddruesenüberfunktion (Hyperthyreose)

Endokrinologie10% HäufigkeitAlter: 10-16 JahrePrognose: Gut

Überblick

Die feline Hyperthyreose ist die häufigste endokrine Erkrankung bei aelteren Katzen. Sie wird meist durch ein benignes Adenom der Schilddruese verursacht und führt zu einer exzessiven Produktion von Schilddruesenhormonen (T4). Dies beschleunigt den Stoffwechsel massiv und kann sekundaer zu Herzerkrankungen (thyreotoxische Kardiomyopathie) und Niereninsuffizienz führen. Die Radiojodtherapie gilt als Goldstandard der Behandlung.

Symptome

Gewichtsverlust trotz gutem AppetitPolyphagie (gesteigerter Appetit)Polyurie/PolydipsieHyperaktivitaetErbrechenDurchfallTachykardieTastbare SchilddruesenvergrößerungStumpfes/ungepflegtes FellMuskelschwundUnruhe/Aggressivitaet

Betroffene Rassen

Diagnose

  • Gesamt-T4 im Serum
  • Freies T4 (fT4)
  • TSH-Bestimmung
  • Schilddruesen-Szintigraphie
  • Blutdruckmessung
  • Herzultraschall
  • Nierenwerte (Kreatinin, SDMA)

Behandlung

Konservativ

  • Methimazol/Thiamazol (Felimazol)
  • Carbimazol
  • Radiojodtherapie (I-131, Goldstandard)
  • Jodreduzierte Diaet (Hill's y/d)
  • Betablocker bei Tachykardie

Chirurgisch

  • Thyreoidektomie (chirurgische Entfernung)

Behandlungskosten

200 – 3000 €
Geschätzte Gesamtkosten

Prävention

  • Regelmäßige Schilddruesenkontrolle ab 8 Jahren
  • Jaehrliche Blutuntersuchung bei Seniorkatzen
  • Vermeidung von BPA-haltigen Materialien (diskutiert)

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