Giardiose

Infektionskrankheiten8% HäufigkeitAlter: 0.1-2 JahrePrognose: Gut

Überblick

Die Giardiose wird durch den einzelligen Parasiten Giardia duodenalis (syn. G. intestinalis, G. lamblia) verursacht. Die Übertragung erfolgt faecal-oral durch kontaminiertes Wasser oder Nahrung. Besonders häufig bei Welpen und jungen Hunden in Gruppenhaltung (Züchter, Tierheime). Die Zysten sind sehr widerstandsfaehig und können in feuchter Umgebung monatelang infektios bleiben. In Europa liegt die Praevalenz bei Hunden bei 3-15%.

Symptome

Chronischer oder intermittierender DurchfallSchleimiger, fettglänzender KotBlaehungenGewichtsverlustWachstumsretardierung (Welpen)AppetitlosigkeitOft asymptomatisch bei erwachsenen Hunden

Betroffene Rassen

Diagnose

  • Giardia-Schnelltest (ELISA/SNAP)
  • Flotation (Koproskopie)
  • Direktausstrisch (Trophozoiten)
  • PCR (Kot)

Behandlung

Konservativ

  • Umgebungshygiene (Dampfreinigung, Quaternaere Ammoniumverbindungen)
  • Baden des Hundes (Zysten aus Fell entfernen)

Medikamentös

  • Fenbendazol (Panacur, 5 Tage)
  • Metronidazol (5-7 Tage)
  • Kombination beider Wirkstoffe bei Therapieresistenz

Behandlungskosten

50 – 300 €
Geschätzte Gesamtkosten

Prävention

  • Hygienemassnahmen
  • Kein Trinken aus Pfuetzen/stehenden Gewaessern
  • Regelmäßige Kotuntersuchung
  • Umgebungsdesinfektion

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