Feline Infektioese Peritonitis
Überblick
Feline Infektioese Peritonitis (FIP) wird durch eine Mutation des felinen Coronavirus (FCoV) verursacht. Das mutierte Virus infiziert Makrophagen und loest eine immunvermittelte Vaskulitis aus. Es gibt eine feuchte (effusive) und eine trockene (granulomatoese) Form. Seit 2023 steht mit GS-441524 eine wirksame antivirale Therapie zur Verfügung, die die Prognose erheblich verbessert hat. Junge Katzen (unter 2 Jahren) und Katzen in Mehrkatzenhaushalten sind besonders gefaehrdet.
Symptome
Fieber (nicht antibiotisch ansprechend)Aszites (Bauchwassersucht, feuchte Form)Pleuraerguss (feuchte Form)GewichtsverlustAppetitlosigkeitIkterus (Gelbsucht)Uveitis (Augenentzündung)Neurologische Symptome (trockene Form)Granulome an Organen (trockene Form)LethargieAtaxie
Betroffene Rassen
Diagnose
- Rivalta-Test (Ergussflluessigkeit)
- Ergusszytologie und Proteinanalyse
- Immunhistochemie
- RT-PCR auf FCoV
- Serum-Protein-Elektrophorese
- Albumin/Globulin-Ratio
- FCoV-Antikörpertiter
- Ultraschall
- Biopsie (trockene Form)
Behandlung
Konservativ
- GS-441524 (antivirale Therapie, 84 Tage)
- Molnupiravir (EIDD-2801)
- Prednisolon (immunsuppressiv, palliativ)
- Unterstützende Therapie (Fluessigkeit, Ernährung)
- Interferon-omega (begrenzte Wirksamkeit)
- Drainage von Ergluessen
Behandlungskosten
1500 – 8000 €
Geschätzte Gesamtkosten
Prävention
- Stressreduktion in Mehrkatzenhaushalten
- Gute Hygiene (Katzentoiletten)
- Frühes Absetzen in Zuchtbestaenden
- FCoV-Testung in Zuchtgruppen
- Kleine Gruppengröße
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