Felines Hyperaesthesie-Syndrom (Rolling Skin Disease)
Überblick
Das feline Hyperaesthesie-Syndrom (FHS) ist eine schlecht verstandene Erkrankung, die durch episodische Überempfindlichkeit der Haut, insbesondere im Lendenbereich, gekennzeichnet ist. Es wird diskutiert, ob es sich um eine Epilepsie-Variante, eine zwanghafte Verhaltensstörung, eine neuropathische Schmerzerkrankung oder eine Kombination handelt. Orientalische Rassen scheinen praedisponiert. Die Episoden werden oft durch Beruehrung des Rückens ausgeloest.
Symptome
Rollende/zuckende Haut am Rücken (Rolling Skin)Ploetzliches Rennen/SpringenHeftige SchwanzjagdSelbstverletzendes Beissen (Schwanz, Flanken)Erweiterte PupillenVokalisierungAggressivitaetÜberempfindlichkeit bei BeruehrungSchwanzschlagenEpisodisches Verhalten
Betroffene Rassen
Diagnose
- Klinische Beobachtung der Episoden
- Videoanalyse
- Ausschluss von Dermatologischen Ursachen
- Ausschluss von Schmerzzustaenden
- MRT (Ausschluss struktureller Laesionen)
- Dermatologische Abklaerung
Behandlung
Konservativ
- Gabapentin
- Phenobarbital (bei epileptischer Komponente)
- Fluoxetin (SSRI)
- Clomipramin
- Umgebungsanreicherung
- Stressreduktion
- Prednisolon (bei entzündlicher Komponente)
Behandlungskosten
100 – 1500 €
Geschätzte Gesamtkosten
Prävention
- Stressreduktion
- Regelmäßige Routine
- Umgebungsanreicherung
- Frühzeitige Verhaltensberatung
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