Feline Epilepsie

Neurologie2% HäufigkeitAlter: 3-15 JahrePrognose: Variabel

Überblick

Epilepsie bei Katzen ist seltener als bei Hunden und hat häufiger eine identifizierbare strukturelle Ursache. Idiopathische Epilepsie kommt vor, ist aber seltener. Häufige strukturelle Ursachen sind Meningoenzephalitis, Neoplasien (Meningeom), Hippocampusnekrose und vaskulaere Ereignisse. Bei aelteren Katzen ist feline auditorische Reflexepilepsie (FARS) beschrieben, ausgeloest durch hohe Geraeusche.

Symptome

Generalisierte tonisch-klonische AnfälleFokale Anfälle (Gesichtszuckungen, Speicheln)BewusstseinsverlustOrofaziale AutomatismenPostiktale VerwirrungVokalisierungMydriasisInkontinenz während AnfällenStatus epilepticus (Notfall)

Betroffene Rassen

Diagnose

  • MRT des Gehirns
  • Liquoranalyse (CSF)
  • Blutchemie und Blutbild
  • Schilddruesenwerte
  • Blutdruckmessung
  • EEG (selten verfügbar)
  • Toxikologische Tests
  • Infektionsdiagnostik (FIP, Toxoplasma)

Behandlung

Konservativ

  • Phenobarbital (Mittel der Wahl)
  • Levetiracetam (Keppra)
  • Diazepam/Midazolam (Notfall, Status epilepticus)
  • Zonisamid
  • Gabapentin
  • Pregabalin
  • Behandlung der Grunderkrankung

Chirurgisch

  • Meningeom-Entfernung (gute Prognose bei Katzen)

Behandlungskosten

300 – 5000 €
Geschätzte Gesamtkosten

Prävention

  • Regelmäßige neurologische Untersuchungen
  • Vermeidung von epileptogenen Toxinen
  • Frühzeitige Abklaerung bei Verhaltensauffälligkeiten

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