Diabetes mellitus

Endokrinologie2% HäufigkeitAlter: 8-13 JahrePrognose: Gut

Überblick

Diabetes mellitus bei der Katze ist meist Typ-2-Diabetes (80-95% der Fälle), gekennzeichnet durch Insulinresistenz und relative Insulininsuffizienz. Im Gegensatz zum Hund können Katzen bei frühzeitiger Behandlung eine Remission erreichen (diabetische Remission bei 30-60% der Fälle). Übergewicht, Inaktivitaet und die Gabe von Glukokortikoiden sind Hauptrisikofaktoren. Burmesische Katzen haben ein 3-4-fach erhöhtes Risiko.

Symptome

Polyurie (vermehrtes Wasserlassen)Polydipsie (vermehrtes Trinken)Polyphagie (gesteigerter Appetit)GewichtsverlustPlantigrader Gang (Hinterbeine durchgetreten)LethargieStumpfes FellKetoazidose (Notfall)DehydrationHarnwegsinfektionen

Betroffene Rassen

Diagnose

  • Blutglukose (persistierend >250 mg/dl)
  • Fructosamin
  • Uringlukose und Ketonkörper
  • Glykiertes Haemoglobin
  • Blutzuckertagesprofil
  • Pankreas-spezifische Lipase (fPLI)

Behandlung

Konservativ

  • Insulin (Glargin/Lantus oder ProZinc bevorzugt)
  • Low-Carb/High-Protein Diaet
  • Gewichtsmanagement
  • Heimmonitoring (Blutzuckermessung am Ohr)
  • SGLT2-Inhibitoren (Bexacat/Velagliflozin)
  • Behandlung von Grunderkrankungen

Behandlungskosten

120 – 4000 €
Geschätzte Gesamtkosten

Prävention

  • Gewichtskontrolle
  • Hochwertige, kohlenhydratarme Ernährung
  • Regelmäßige Bewegung
  • Vermeidung von Glukokortikoiden wenn möglich
  • Regelmäßige Blutuntersuchungen ab 8 Jahren

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