Polyurie (vermehrtes Wasserlassen)Polydipsie (vermehrtes Trinken)Polyphagie (gesteigerter Appetit)GewichtsverlustPlantigrader Gang (Hinterbeine durchgetreten)LethargieStumpfes FellKetoazidose (Notfall)DehydrationHarnwegsinfektionen
Diabetes mellitus
Überblick
Diabetes mellitus bei der Katze ist meist Typ-2-Diabetes (80-95% der Fälle), gekennzeichnet durch Insulinresistenz und relative Insulininsuffizienz. Im Gegensatz zum Hund können Katzen bei frühzeitiger Behandlung eine Remission erreichen (diabetische Remission bei 30-60% der Fälle). Übergewicht, Inaktivitaet und die Gabe von Glukokortikoiden sind Hauptrisikofaktoren. Burmesische Katzen haben ein 3-4-fach erhöhtes Risiko.
Symptome
Betroffene Rassen
Diagnose
- Blutglukose (persistierend >250 mg/dl)
- Fructosamin
- Uringlukose und Ketonkörper
- Glykiertes Haemoglobin
- Blutzuckertagesprofil
- Pankreas-spezifische Lipase (fPLI)
Behandlung
Konservativ
- Insulin (Glargin/Lantus oder ProZinc bevorzugt)
- Low-Carb/High-Protein Diaet
- Gewichtsmanagement
- Heimmonitoring (Blutzuckermessung am Ohr)
- SGLT2-Inhibitoren (Bexacat/Velagliflozin)
- Behandlung von Grunderkrankungen
Behandlungskosten
120 – 4000 €
Geschätzte Gesamtkosten
Prävention
- Gewichtskontrolle
- Hochwertige, kohlenhydratarme Ernährung
- Regelmäßige Bewegung
- Vermeidung von Glukokortikoiden wenn möglich
- Regelmäßige Blutuntersuchungen ab 8 Jahren
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