Burmilla
Burmilla im Profil: Steckbrief, rassetypische Gesundheitsrisiken und der passende Schutz.
- 3 – 6 kg
- Gewicht
- 12 – 16 Jahre
- Lebenserwartung
- Grossbritannien
- Ursprung
Steckbrief
Alle wichtigen Fakten zur Burmilla
Rassemerkmale
15 Merkmale| Gewicht | 3 – 6 kg |
|---|---|
| Lebenserwartung | 12 – 16 Jahre |
| Felltyp | Kurzhaar |
| Fellfarben | Silber Shaded Silber Shell Schwarz Blau Schokolade Lila Rot Creme Schildpatt |
| Fellmuster | Shaded Shell (Tipped) Einfarbig |
| Kopfform | Mesocephal |
| Ohrenform | Stehohren |
| Augenfarben | Grün |
| Herkunft | Grossbritannien |
| CFA-Kategorie | Miscellaneous |
| TICA-Kategorie | Championship Breeds |
| FIFe-Kategorie | Kategorie III - Kurzhaar |
| Grössenklasse | Mittel |
| Haarausfall | Gering |
| Hypoallergen | Nein |
Geschichte & Herkunft
Die Burmilla entstand 1981 in Grossbritannien durch eine ungeplante Kreuzung zwischen einer Chinchilla-Perserkatze und einer Lila-Burmakatze im Haushalt der Baronin Miranda von Kirchberg. Die resultierenden Kätzchen waren so attraktiv, dass ein Zuchtprogramm gestartet wurde. Der Name ist ein Portmanteau aus Burm(a) und (Chinch)illa. Die FIFe erkannte die Rasse 1994 an.
Charakter & Verhalten
Was die Burmilla ausmacht
Wesenszüge im Profil
- Kann bei Langeweile aufmerksamkeitsheischend werden
- Leichte Neigung zu Übergewicht
- Gelegentliches Miauen bei fehlender Beschäftigung
- Ausgewogene Mischung aus Spiel und Kuschelzeit
- Interaktives Spielzeug und Futterpuzzles anbieten
- Soziale Interaktion mit Menschen und Tieren fördern
- Kratzbäume mit verschiedenen Ebenen
- Regelmäßige Gewichtsüberwachung
Gesundheit & Risiken
Rassespezifische Gesundheitsinfos
Wichtiger Hinweis
Burmilla sind eine relativ gesunde Kreuzung aus Burmakatze und Perser (Chinchilla). Die PKD-Disposition kann von der Perser-Linie stammen und sollte in Zuchtprogrammen berücksichtigt werden. Insgesamt eine robuste Rasse.
Genetik
Gendefekte und DNA-Tests
Bekannte Gendefekte
| Defekt | Trägerhäufigkeit | DNA-Test | Priorität |
|---|---|---|---|
| HYPOK BUR | 10 % | Ja | Hoch |
| PKD | 10 % | Ja | Mittel |
| BLUTGRUPPE NEONATAL | 12 % | Ja | Mittel |
Empfohlene DNA-Tests
Genetische Diversität
Die Burmilla entstand 1981 aus einer versehentlichen Verpaarung von Burmakatze und Chinchilla-Perser. Dadurch erbt sie genetische Risiken beider Ursprungsrassen: Hypokaliämie aus der Burma-Linie und PKD aus dem Perser-Hintergrund. Der Genpool ist klein, aber durch kontrollierte Rückkreuzung mit beiden Ursprungsrassen wird Diversität erhalten.
Pflicht-Tests (Zuchtverband)
- Hypokaliämie
- PKD
- Blutgruppe
Empfohlene klinische Untersuchungen
- Kaliumspiegel kontrollieren
- Echokardiografie
- Nierenultraschall
- Augenuntersuchung
Pflege
Fell- und Körperpflege
Pflegeaufwand im Überblick
Besondere Pflegehinweise
- Sehr pflegeleichtes Kurzhaarfell
- Silberner Shaded-Effekt durch sanftes Polieren mit Wildledertuch unterstützen
- Feiner Felltyp - keine scharfe Bürsten verwenden
- Dunkle Augenumrandung ist rassetypisch - nicht als Verschmutzung entfernen
- Shaded- und Shell-Muster durch sanfte Pflege erhalten
Haltung
Wohnsituation und Eignung
Wohnen und Alltag
Klimaeignung
Besondere Hinweise
- Kreuzung aus Burmakatze und Chinchilla-Perser - verspielt und liebevoll
- Kurzhaarpflege unkompliziert - wöchentliches Bürsten genügt
- Sozial und menschenbezogen - gut für Familien geeignet
- Neigt zu Nierenerkrankungen (PKD) - regelmässige tierärztliche Untersuchung empfohlen
- Verspielter als die Perser-Vorfahren, ruhiger als die Burma-Vorfahren
- Das Shaded-Fell verleiht einen charakteristischen silbrigen Glanz
Burmilla: häufige Fragen
Antworten auf die wichtigsten Fragen
Wie alt wird eine Burmilla?
Eine Burmilla wird durchschnittlich 12 bis 16 Jahre alt. Die tatsächliche Lebenserwartung hängt von Gesundheit, Ernährung und Pflege ab.
Burmilla: welche Krankheiten sind häufig?
Wie bei allen Rassen gibt es spezifische Gesundheitsrisiken. Eine Tierkrankenversicherung kann helfen, die Kosten im Griff zu behalten.
Braucht eine Burmilla eine Tierversicherung?
Ja, eine Tierversicherung ist für die Burmilla empfehlenswert. Auch bei Katzen können Tierarztkosten schnell mehrere Tausend Euro betragen, besonders bei chronischen Erkrankungen oder Operationen. Vergleiche jetzt die besten Anbieter.
Wie schwer wird eine Burmilla?
Die Burmilla wiegt ausgewachsen 3 – 6 kg. Sie gehört zur Grössenklasse "Mittel".
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